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Gesund Altern: Die Grundlagen für ein langes und vitales Leben

Altern ist ein natürlicher Prozess, den wir nicht aufhalten können – aber wir können aktiv dazu beitragen, gesund und vital zu bleiben. Wer sich frühzeitig um seinen Körper und Geist kümmert, legt die Grundlage für ein langes, energiegeladenes Leben. In diesem Beitrag erfährst du die wichtigsten Prinzipien für gesundes Altern.

 

1. Gesunde Ernährung als Basis

Eine ausgewogene Ernährung spielt eine zentrale Rolle für die Gesundheit im Alter. Folgende Aspekte sind besonders wichtig:

  • Vitaminreiche Lebensmittel: Obst, Gemüse und Vollkornprodukte liefern essenzielle Nährstoffe, die den Körper vor Zellschäden schützen.

  • Gesunde Fette: Omega-3-Fettsäuren aus Fisch, Nüssen und pflanzlichen Ölen unterstützen das Herz-Kreislauf-System.

  • Proteine für den Muskelerhalt: Magere Fleischsorten, Hülsenfrüchte und Milchprodukte helfen, Muskelabbau zu verlangsamen. Proteine spielen mit zunehmendem Alter einer bedeutendere Rolle.

  • Ausreichend Wasser: Eine gute Hydration ist wichtig für die Zellfunktion und kann kognitive Beeinträchtigungen im Alter reduzieren.

2. Regelmäßige Bewegung für Körper und Geist

Körperliche Aktivität hält nicht nur fit, sondern schützt auch vor vielen altersbedingten Erkrankungen. Empfehlenswert sind:

  • Ausdauertraining: Spazierengehen, Radfahren oder Schwimmen fördern die Herzgesundheit.

  • Krafttraining: Regelmäßige Übungen können Osteoporose vorbeugen und die Muskulatur erhalten. Krafttraining ist von essenzieller Bedeutung, um im Alter die Muskulatur zu erhalten und leistungsfähig zu bleiben.

  • Gleichgewichtsübungen: Yoga oder Tai Chi reduzieren das Sturzrisiko.

Auch geistige Fitness ist entscheidend. Lesen, neue Sprachen oder Instrumente lernen oder neue Hobbys fördern die kognitive Gesundheit.

 

3. Sozial aktiv bleiben

Soziale Kontakte tragen wesentlich zur Lebensqualität bei. Regelmäßiger Austausch mit Familie, Freunden oder in Vereinen kann Einsamkeit verhindern und das geistige Wohlbefinden steigern.

 

4. Stressmanagement und Schlaf

  • Stressabbau: Meditation, Entspannungstechniken und Zeit für sich selbst helfen, das Stresslevel zu reduzieren.

  • Erholsamer Schlaf: Ein gesunder Schlafrhythmus ist wichtig für die Regeneration von Körper und Geist.

Gesundes Altern beginnt bereits in jungen Jahren mit einer bewussten Lebensweise. Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung, soziale Kontakte und Stressmanagement sind die Schlüssel zu einem vitalen Leben bis ins hohe Alter. Kleine, nachhaltige Veränderungen im Alltag können einen großen Unterschied machen – fange noch heute damit an!

Gesunde Ernährung: Der Schlüssel zu mehr Wohlbefinden und Energie

Eine gesunde Ernährung ist weit mehr als nur ein Trend – sie ist die Grundlage für ein langes, energiegeladenes und ausgeglichenes Leben. Doch was bedeutet es eigentlich, sich gesund zu ernähren? In diesem Beitrag erfährst du, wie du durch bewusste Lebensmittelwahl und ausgewogene Mahlzeiten dein Wohlbefinden steigern kannst.

 

Die Grundlagen einer gesunden Ernährung

Eine gesunde Ernährung basiert auf einer abwechslungsreichen Kost, die alle essenziellen Nährstoffe enthält. Folgende Prinzipien sollten dabei beachtet werden:

  1. Viel frisches Obst und Gemüse: Diese Lebensmittel liefern Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe, die für eine gute Verdauung und ein starkes Immunsystem wichtig sind.

  2. Hochwertige Proteine: Magere Fleischsorten, Fisch, Eier, Hülsenfrüchte und Nüsse tragen zum Muskelaufbau und zur Zellregeneration bei.

  3. Gesunde Fette: Ungesättigte Fettsäuren aus Olivenöl, Avocados oder Nüssen sind essenziell für das Herz-Kreislauf-System und das Gehirn.

  4. Komplexe Kohlenhydrate: Vollkornprodukte, Quinoa und Haferflocken sorgen für langanhaltende Energie und halten den Blutzuckerspiegel stabil.

  5. Ausreichend Wasser: Eine gute Hydration unterstützt den Stoffwechsel, die Konzentration und die allgemeine Gesundheit.

Wichtige Tipps für eine gesunde Ernährung im Alltag

1. Mahlzeiten selbst zubereiten: Fertiggerichte enthalten oft versteckte Zucker, ungesunde Fette und Zusatzstoffe. Durch das eigene Kochen hast du die Kontrolle über die Zutaten und kannst frische, gesunde Speisen genießen.

 

2. Bewusstes Essen: Iss langsam und achtsam, um dein Sättigungsgefühl besser wahrzunehmen und dein Essen zu genießen.

 

3. Versteckten Zucker vermeiden: Softdrinks, gesüßte Joghurts und viele Fertigprodukte enthalten oft mehr Zucker, als man denkt. Achte auf die Inhaltsstoffe und setze auf natürliche Alternativen wie Fruchtzucker aus Obst.

 

4. Regelmäßig essen: Zu lange Essenspausen können Heißhungerattacken fördern. Regelmäßige Hauptmahlzeiten und ggf. ein bis zwei gesunde Snacks helfen, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten.

 

5. Proteine in jede Mahlzeit einbauen: Sie sorgen für eine längere Sättigung und verhindern Heißhunger. 1-1,5g Protein pro Kilogramm Körpergewicht solltest Du zu Dir nehmen.

 

Eine gesunde Ernährung ist kein kurzfristiger Verzicht, sondern eine langfristige Investition in deine Gesundheit. Kleine Veränderungen in deiner Ernährung können große Auswirkungen auf dein Wohlbefinden haben. Starte mit kleinen Schritten und integriere gesunde Lebensmittel in deinen Alltag – dein Körper wird es dir danken!

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EMS-Training - ist das eine gute Idee?

EMS-Training: Sinnvolle Fitness-Methode oder Marketing-Hype?

Elektromuskelstimulation (EMS) wird als revolutionäre Trainingsmethode beworben, die in nur wenigen Minuten pro Woche enorme Fitnessfortschritte ermöglichen soll. Doch wie effektiv ist EMS-Training wirklich? Ist es eine ernstzunehmende Alternative zum klassischen Krafttraining, oder handelt es sich um cleveres Marketing? In diesem Beitrag beleuchten wir die Vorteile, Nachteile des EMS-Trainings.

 

Die Vorteile und Nachteile von EMS-Training

EMS-Training hat durchaus einige positive Aspekte, die es für bestimmte Zielgruppen interessant machen:

  • Zeiteffizienz: Ein EMS-Workout dauert meist nur 20 bis 30 Minuten und soll trotzdem intensive Muskelreize setzen. Das tut es auch, wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann. Das ist besonders attraktiv für Menschen mit wenig Zeit.

  • Muskelaktivierung: Durch die elektrischen Impulse werden auch tiefer liegende Muskelschichten erreicht, die mit herkömmlichem Training schwerer zu aktivieren sind. Das bedeutet aber noch nicht, dass Du diese Muskeln dann auch aktiv ansteuern kannst, wenn Du sie brauchst. Denn aktive neuronale Ansteuerung ist etwas anderes als passive Stimulation durch Strom.

  • Herz-Kreislauf-Training: Keine Frage: EMS-Training ist anstrengend. Daher arbeitet das Herz-Kreislauf-System auch verstärkt und wird damit gefordert bzw. trainiert.
  • Keine echte Alternative zum klassischen Krafttraining: EMS kann zwar die Muskulatur stimulieren, aber es fehlt u.U. die aktive Ansteuerung der Muskulatur. Das macht einen erheblichen Unterschied im Trainingswirksamkeit aus.
  • EMS gehört in den Leistungssport: EMS-Training kommt eigentlich aus dem Leistungssport und dient dort dazu, bei enorm austrainierten Menschen, die nur schwer neue wirksame Trainingsreize setzen können, durch den Strom "noch einen drauf zu legen". Im Leistungssport ist es zu Hause. Woanders braucht man es nicht.
  • Zu wenig Bewegung: Mein allergrößter Kritikpunkt ist Folgender: Die meisten EMS-Studios implizieren in ihrer Werbung, dass 20 Minuten Training pro Woche ausreichen würden, um fit, gesund und stark zu sein. Das ist schlicht nicht korrekt. 20 Minuten Sport sind nicht genug, wenn Du den Rest Deiner Woche sitzend, liegend oder allenfalls stehend verbringst. 
  • Überforderung der Klienten: Ein starker Stromreiz ist für Einsteiger schnell zu hoch und überfordernd. Der Reiz, der für Einsteiger angemessen ist, ist schlicht auch einer, den man sich sparen kann. Untrainierte Menschen sollten lieber lernen, ihren Körper zu beherrschen, ihre Muskulatur selbst aktiv anzusteuern und sich mit angemessener Intensität zu belasten und langsam zu steigern. Der Reiz, der für eine untrainierte Person adäquat ist, kann UND SOLLTE auch durch herkömmliches Training bestens erreicht werden; und zwar ebenfalls mit nicht mehr als 30 Minuten Training - nur eben mehr als 1x pro Woche.  

Marketing-Versprechen: Realistisch oder überzogen?

Viele Anbieter preisen EMS als die perfekte Lösung für Muskelaufbau, Fettabbau und eine straffe Körperform an. Doch diese Versprechen sind schlicht übertrieben:

  • „20 Minuten EMS ersetzen mehrere Stunden Krafttraining“ – Unrealistisch! 

  • „EMS sorgt für schnellen Fettabbau“ – Nur begrenzt wahr! 

  • „Perfekt für jeden“ – Absolut nicht! 

Kann man machen, muss man aber nicht.

EMS-Training kann eine sinnvolle Ergänzung für bestimmte Zielgruppen sein, aber es ersetzt kein vollwertiges Krafttraining. Wer langfristig Muskeln aufbauen, seine Fitness verbessern und Fett verbrennen will, sollte auf eine Kombination aus klassischem Training, gesunder Ernährung und ausreichender Bewegung setzen. EMS kann unter professioneller Anleitung ergänzend eingesetzt werden, ersetzt aber nicht die regelmäßige Bewegung durch gezielte Muskelstabilisation, Krafttraining und Cardiotraining.

Wie viele Kalorien dürfen es sein?

Berechne hier ganz einfach Deinen Grundumsatz:

Der Grundumsatz beschreibt Deinen Kalorienbedarf im Ruhezustand. Dadurch weißt Du genau, wieviele Kalorien Du mindestens zu Dir nehmen solltest. Diesen Wert solltest Du nicht unterschreiten, selbst dann, wenn Du Gewicht verlieren möchtest. Denn durch Deine täglich Aktivität, Arbeit, Alltagsbewegung und Denkaufgaben verbrauchst Du zusätzliche Kalorien.

Bin ich zu schwer? Was sagt der BMI?

Mit dem BMI hast Du ein gutes Mittel, um ungefähr einschätzen zu können, ob Du ein gesundes Gewicht hast. Hier kannst Du Deinen BMI ganz einfach berechnen:

Der Body Mass Index (BMI) ist ein umstrittenes Maß, um Über-, Unter- oder Normalgewicht festzustellen. Für sich allein genommen, sagt er wenig darüber aus, ob Dein Körpergewicht in Ordnung ist. So kann ein erhöhter BMI völlig harmlos sein, wenn Du einen geringen Körperfettanteil, aber dafür eine ausgeprägte Skelettmuskulatur hast. Wiederum kannst Du mit einem ehrlichen Blick in den Spiegel schnell erkennen, ob Du das Ergebnis Deines BMI bedenklich finden solltest oder nicht. Bist Du weit davon entfernt, Dich als sportlich zu bezeichnen und hast einen BMI von 26 oder höher, solltest Du beginnen, etwas an Deiner "Sportlichkeit" zu ändern. 


Doch auch wenn Du sehr muskulös bist und einen BMI von über 30 hast, solltest Du bedenken, dass es für Deinen Herz-Kreislauf-System eine nennenswerte Herausforderung darstellt, diese ganz Muskelmasse zu versorgen. Du solltest dann also unbedingt darauf, dass Du regelmäßiges Cardin-Training in Dein Sportprogramm integrierst. 1-2h moderates Ausdauertraining pro Woche würde ich in diesem Fall definitiv empfehlen; egal ob 30 Minuten direkt nach jedem Kraft-Workout oder 1-2 separate Ausdauereinheiten.

 

Hier kannst Du Deinen BMI direkt und unkompliziert berechnen:

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